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FELIX MANDL FONDS

BURNOUT UND BURNOUT-PRÄVENTION AUF INTENSIVSTATIONEN

Ein ressourcenorientierter Ansatz

Burnout hat im intensivmedizinischen Bereich besondere Relevanz. In einem wienweiten Projekt sollen erstmals bei ÄrztInnen und Pflegepersonen auf Intensivstationen burnoutrelevante Faktoren erhoben und gemeinsam mit den teilnehmenden Teams konkrete Maßnahmen zu Verbesserung entwickelt werden.

Medizinisches Personal gehört zu den Berufsgruppen mit besonders hohem Burnoutrisiko. Nach übereinstimmenden Untersuchungen in westlichen Ländern zeigen mindestens 20% von Ärztinnen und Ärzten bzw. Pflegepersonen manifeste Burnoutsymptome und etwa 50% gelten als gefährdet.

Leitsymptome sind emotionale und körperliche Erschöpfung, negative Einstellung gegenüber Patientinnen und Patienten wie auch gegenüber Kolleginnen und Kollegen und reduzierte Leistungsfähigkeit. Daneben zeigen sich Entmutigungserscheinungen schon früh in der Berufslaufbahn. Gerade im Intensivbereich steht das medizinische Personal unter besonderen Belastungen.

Das interdisziplinäre Projekt „Burnout und Burnout-Prävention auf Intensivstationen - Ein ressourcenorientierter Ansatz“ gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit präventive Maßnahmen gegen Burnout für sich selbst und ihre Station mit Hilfe professioneller Begleitung zu entwickeln und umzusetzen. Zudem werden durch das Projekt Möglichkeiten zur Vernetzung zwischen den beteiligten Krankenhäusern und Stationen eröffnet.